„Johannes, i versteh scho, dass’d grad wahnsinnig vül um d’Ohren hast. Owa s’tuart kanem ka Guat net, wenn’s di irgendwannzamdraht, weilst so fertig bist. Denk an de Grete, de woar wochenlang im Spital, nachdem sie’s in der Mess zamdraht hat.“
Vea Kaiser
Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam
Roman
Kiepenheuer & Witsch 2012
Seite 431
Kurz vor Schluß!
Unsere Adele Minna hat am Wochenende mal wieder einen auf Kunst & Kultur gemacht und Euch ein paar Bilder mitgebracht.
Leider leider nicht solche, die sie machen wollte. Hatte sie doch eigens ihre „Big-Machine“ eingepackt, musste sie beim Eintritt in David Hockneys geheiligte Hallen vernehmen, dass fotografieren nicht erlaubt sei.
„Der Herr Hockney möchte das nicht!“.
Na, wenn der Herr Hockney das nicht möchte, dann hält sich eine Adele auch daran. Nun denn, alle, die eine Vielzahl an Landschaftsbildern von Herrn Hockney betrachten möchten, jetzt aber schnell, denn die Ausstellung endet in Kürze!

Andere KünstlerInnen scheinen da weniger eigen zu sein. Vielleicht aber liegt es auch daran, daß sie nicht mehr unter den Lebenden weilen. Da zeigt man sich vielleicht großzügiger…
Bitteschön, hier ein paar Beispiele frei fotografierbarer Kunst:

Schwergewichtige Kunst!

Kunst von Rang und Namen.

Für diesen Künstler war unsere Adele einfach zu spät dran. Schade eigentlich.

Aus aktuellem Anlass:
Das Eishaus
Schnee und Eis; es wissen ja mittlerweile alle schon Bescheid, es ist Winter in Frankfurt.
So sah es entsprechend heute morgen auf dem Hexenbalkon aus. Sehr idyllisch.
Doch ach, was, wenn das Westendeichhörnchen seinen Weg nach oben findet? Wird es die Nuß-Box aufbekommen, die da unter Schnee und Eis begraben ist?

Also als erstes mal raus und Häuschen Schneeräumen! Nicht nur das, denn unter dem Schnee mußte tatsächlich noch Eis gehackt werden. Zentimeterdicke Schollen.

Kaum getan und das Häuschen wieder aufgefüllt, kam das erste Eichhörnchen mit kleiner Schneelawine schon von Dach her angeschlichen.
Zum Erstaunen der Hexen scheinbar mit großem Spaß am Schnee.

Ein eifriges Hin und Her und Suchen nach versteckten Nüssen.

Ganz fidel in der weißen Pracht!

Letztendlich hat es natürlich wieder geklappt mit der Nuss-Box.

Zur Stärkung also eine Nuß verputzt…

… und vollkommen gelassen die Idylle von Oben betrachtet.

So schön kann es also auch sein, im Winter bei Schnee und Eis!
Die Hexenkuriere haben ihre Wege natürlich auch gefunden, dem Wetter zum Trotz, auf Deutschlands Straßen…
Lieblingskünstler Steven Appleby
Also das ist ja ein Start ins neue Jahr. Allerseits herrscht ein Schniefen und Nießen, die Temperaturen auf dem Fieberthermometer steigen, die Draußen sinken.
Da heißt es derzeit: Abwarten und (Husten-) Tee trinken.
Lieblingskünstler Steven Appleby kennt sich ja in allen Lebenslagen aus und hat uns schon einmal vorsorglich eine Karte mit guten Besserungswünschen beschert.
Bitteschön:

Dazu noch die rührende Geschichte der sagenumwobenen Moira Bland, die durch ihre Glückwunsch-Karten Millionen Freude brachte. Großartig!

Abbildung: Postkarte: “Please get well”
© 2007 Steven Appleby
Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers!
Die Hexen schließen sich den guten Wünschen an und sagen: Gute Besserung!
Gefahren im Großstadtdschungel
Die Kurierhexe ist ja gut im neuen Jahr angekommen, gar kein Problem.
Doch kaum wieder unterwegs im Dienste der Kundschaft, zeigen sich die Gefahren der Großstadt sehr eindringlich.

Noch einmal gut gegangen für die Kurierhexe, die zum Glück mit dem Hexenauto unterwegs ist und nicht zu Fuß, mit dem Rad oder dem Motorrad, denn sonst gibt es unter Umständen eins aufs Köpfchen…

Die Hexenkuriere mahnen und warnen eindringlich:
Augen auf im Großstadtdschungel!
Schöne Sätze aus schönen Büchern N°15
Frohe Weihnachtstage
Weihnachten ist ja ein weltweit bekanntes Spiel, das in einer Krippe stattfindet.
Ein besonders schönes Krippenspiel-Exemplar haben die Hexen auf ihrer Reise gefunden und möchten dieses gerne teilen.
Bitteschön:

Feliz Natal, wie es hier so schön heißt.

In dieser Krippe trifft sich einfach alles! Frosch und Schwein ebenso wie die ganz traditionelle Besetzung von Schaf und Kuh.

Der reinste Jahrmarkt findet statt.

Es wird musiziert und getrunken.

Ausgelassen gefeiert.

Emsig daraufhin gearbeitet.

Wichtige Arbeiten verrichtet.

Es herrscht ein reges Treiben.

Illustre und prominente Gäste sind geladen.

Für Unterhaltung ist gesorgt.

Die Combo spielt dazu.

Mehrere HauptdarstellerInnen geben einfach alles!

Das ganze Schauspiel in seiner vollen Pracht!

Die Hexenkuriere wünschen allüberall: Frohe Weihnachtstage!
Wem die Stunde schlägt
Die letzten Tage
Das Ende naht; oder auch nicht.

Immer näher jedoch rückt das Datum des vermeintlichen Weltuntergangs. Oje.
Das wirft Fragen auf: Wohin wird sie wohl gehen, wenn sie untergeht? Werden wir alle mitgehen? Oder geht sie gar nicht unter und alle Sorgen sind umsonst gemacht? Braucht es Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr? Sekt für die Neujahrsnacht? Oder lieber vorher trinken?
Fragen über Fragen.
Nun, die Hexen haben beschlossen, die letzten Tage dieser Welt schön zu verbringen.
Auf einer Insel, mit Sonne und Blick aufs weite weite Meer, da läßt sich ein Weltuntergang gleich viel entspannter angehen.
Bei Ausbleiben desselben, macht es dann auch nichts, noch ein bisschen auf der Insel zu bleiben.
Das leidige Thema Weihnachtsgeschenke stellt sich erst gar nicht, denn Weihnachten findet so oder so gar nicht statt.
So einfach kann es gehen.
Ganz entspannt dem Ende aller Tage entgegensehen. Oder eben auch keinem Ende entgegen. Dann geht alles einfach weiter wie gehabt…
So wie hier z.B.: Ein Eins A Sonnenuntergang, tagein, tagaus.

Die Insulaner zeigen sich sehr optimistisch, dass das Ende der Welt nicht stattfinden wird. Stichwort: Landgewinnung.
Faszinierend, wie mit schwerem Gerät dem Meer getrotzt und daraus Land gewonnen wird. Die Hexen zeigen sich in der Tat schwer beeindruckt.
Bitteschön:

Toll, wie da gearbeitet wird!

Auf diesen Optimismus wollen wir also unser Glas erheben – bevor alles zu spät ist…
Allen ein heiteres: Zum Wohl!










