Nach den schönen sonnigen Tagen auf Madeira hat der Arbeitsalltag die Hexen wieder eingeholt, damit einhergehend auch das Schmuddelwetter im hiesigen Januar.
Ein wenig kälter ist es geworden, wohl dem, der da ein kuscheliges Zuhause sein eigen nennt.
Heute Morgen staunten die Hexen gar nicht schlecht, als sie eines ihrer Lieblingseichhörnchen bei ungewohnter Tätigkeit beobachten konnten.
Bisher haben die Eichhörnchen ja brav ihre Nüsse entweder aus der Nußbox oder am Hop-In-Fenster abgeholt.
Heute jedoch verschwand das kleine Tierchen unter der Plane, die sensiblen Pflanzen Schutz vor Winterhärte bieten soll. Kaum wieder hervorgekommen, war die Absicht des Eichhörnchen klar. Es hatte Beute gewittert!
Eins-a-Spitzenstoff für den Kobel.

Ein Zupfen und Zerren an der Verkleidung der Pflanzen beginnt. Echtes Schafwollflies, das das Eichhörnchen nun begehrt.

Hier noch ein kleines Zipfelchen…

… da geht doch auch noch etwas.

Das Mäulchen ist schon voll, doch Platz findet sich noch immer.

Mit aller Kraft legt sich das Eichhörnchen ins Zeug.

Die reinste Freude, was da so alles eingesammelt werden kann.

Muss nur noch in Form gebracht werden für den Weg nach Hause.

Da werden die Pfötchen fleißig eingesetzt um die Beute in ein schönes Bündel zu bringen.

Pfötchen links,

Pfötchen rechts,

und beide Pfoten zugleich.

Ein wenig nachbessern.

So könnte es gehen.

Sitzt wie angegossen!

Fertig (ist der Hamster)! Jetzt muss die Beute nur noch ins traute Heim verbracht werden und dem kuscheligen Innenausbau steht nichts mehr im Wege.

Zu gerne würden die Hexen natürlich einen Blick in den Luxuskobel werfen. Vielleicht sendet das moderne Stadteichhörnchen ja dereinst ein Home-Selfie in die Welt hinaus…
Frankfurt/London
Für alle Freunde und Freundinnen unserer beliebten pelzigen Artgenossen, hier wieder einmal ein Beitrag zu der Vielfältigkeit ebendieser.
Die Naturwissenschaftlerhexen haben es sich nicht nehmen lassen, eine Spezialexpedition zu unternehmen, einzig um die Artendiversität der Eichhörnchen dokumentieren zu können.
Dies haben sie mitgebracht:
Das Baum-Eichhörnchen, angesiedelt in Kew-Gardens, London, Großbritannien in seiner natürlichen Umgebung.

Kontrastreicher kann der unmittelbare Vergleich zum heimischen Stadteichhörnchen kaum ausfallen. Hier ein besonderes Exemplar, das dunkle Blumentopf-Eichhörnchen. (Man beachte: Abends auch mit Beleuchtung!)

Natur pur, darin findet sich das gemeine graue Londoner-Landeichhörnchen gerne wieder.

Das Frankfurter Lifestyle-Eichhörnchen legt dagegen größeren Wert auf Ambiente und entsprechende Outdoor-Möblierung. Holz ist stark im Trend.

Ganz anders das Spring-ins-Feld-Eichhörnchen von der grünen Wiese, Londoner Landadel eben…

Die Nahrungsaufnahme dagegen ist lediglich von kleinen Unterschieden geprägt, modifiziert in der Anpassung an die heimische Umgebung…
Das Stadteichhörnchen tafelt stilvoll am Tische.

Das Natureichhörnchen in ebendieser.

Ganz keck das aufgeweckte kontaktfreudige Stadt- (speziell das Westend-) Eichhörnchen.

Beinahe kontemplativ in sich ruhend, das etwas scheuere Parkeichhörnchen. Auf Abstand bedacht, nichtsdestotrotz sehr freundlich anmutend.

Eine Warnung der Naturhexen sei nun jedoch noch angebracht! So herzig und putzig auch fremdländische Arten erscheinen, so groß auch der Wunsch sein mag, eine solche Art in heimische Gefilde zu überführen, die Gefahr der Verdrängung einheimischer durch invasiver Arten könnte Artenverlust bedeuten.
(Sorry, schade aber auch, so süß, das kleine putzige graue Fellding!)

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit!
Turmfall zu Frankfurt am Main
Ein Wahnsinns-Event heute in Frankfurt am Main, die Sprengung des AfE-Turms.
Jahrelang durften die Hexen aus ihrem Büro auf den ELFENBEIN-Turm schauen und heute seinen spektakulären Niedergang bestaunen!

Fing recht harmlos an, gleich am Morgen die Durchsagen, die keine Hexe verstand, außer dem hallenden: Achtung! Achtung!
Aber die informierte Kurierhexe war ja vorbereitet; Autos in sicherer Entfernung geparkt, alkoholisches Sprudelgetränk kaltgestellt und Adele Minna mit ihrer „big-machine“ am Fenster-Logenplatz installiert.
Selbst eine Drohne konnte vom Fenster aus gesichtet werden…

Ein wenig Getröte, Warnsignale, einmal lang, zweimal kurz, der Turm sieht noch ganz intakt aus:

Und dann dennoch irgendwie unvermutet geht es schon los, das Schauspiel.

Die sprengen ja wirklich!

Mit riesigem Getöse und Knall, der Fall!

Das ELFENBEIN sackt einfach abwärts,

dass selbst das Hexenbüro eifrig ins Wanken und Schwanken kommt!

Jahre ihres Lebens verbrachten auch die Hexen wartend vor den Aufzügen im AfE-Turm. Das prägt fürs Leben.
Und natürlich, der Schacht hielt am längsten stand…

Doch auch der fällt…

… und fällt…

…und fällt.

Ratzfatz in sich zusammen.

Neigt sich sanft zur Seite,

faltet sich

und verschwindet,

dem Erdboden entgegen.

Dann ist er weg, der Turm und hinterläßt eine gigantische Staubwolke.

Später dann der Trümmerhaufen als Zuschauermagnet: Was vom Turme übrig blieb.
Einen Tag zuvor hat Adele Minna schnell noch in strahlendem Sonnenschein den ausgehölten Turm aufs Bild gebannt. Von Vorne,

wie von hinten…

Die Hexen, schwer beeindruckt von diesem Schauspiel freuen sich, dabei gewesen zu sein.
Und das Westend-Eichhörnchen auch…

War schon mal schöner
So, da haben wir es quasi amtlich! Früher war es schöner. Genauer noch: Vor einem Jahr war es schöner.
Das Westend-Eichhörnchen liefert uns den Beweis.
Ende März vergangenen Jahres konnte das Frühlingseichhorn schon Blütenpracht genießen und munter durch die Botanik flanieren.

In schöner Umgebung seine Mahlzeiten zu sich nehmen.

Heute dagegen?

Weit abgeschlagen, dieser Frühling, der noch keiner werden will. Doch wir hoffen weiter und freuen uns, bald schon den Westend-Eichhörnchen gewohnte Blütenpracht zu präsentieren. Das wird noch; versprochen!
Eichhörnchen trotzt dem Märzwinter
Neulich auf dem Hexenbalkon bot sich ein ungeahntes Schauspiel. Frühling bereits eingeläutet, auf Sonne und steigende Temperaturen eingestellt, erlitten nicht nur die Menschen, sondern auch die lieben Eichhörnchen einen herben Rückschlag.
Heftiges Schneetreiben hinterlies seine Spuren und lies gar die Squirrel-Nut-Box unter einer dicken Schneeschicht verschwinden.
Nüsse sind ja auch in den Pflanzentöpfen versteckt, aber wo sind die nur hin?

Voll eins auf die Nase bekommen von einer abgegangenen Lawine. Doch das Westend-Eichhörnchen lässt sich nicht beirren!

Sucht tapfer seinen Weg und die eine oder andere versteckte Nuß unter diesen Mengen von Schnee.

Schon eine ergattert aus sicherem Versteck.

Stolz der Sonne emporgebracht.

Doch ach, der Weg ist beschwerlich; ganz anders als sonst.

Da muss der Weg ausgekundschaftet werden; gar freigeschaufelt.

Mitunter wird die Identität scheinbar gewechselt zu Schneehase.

Dann wieder Orientierungspunkte suchen.

Stärkung muß da sein. Der Ausdruck scheint zu besagen: ich kann es nicht mehr sehen.

Die Nut-Box akribisch und mit vollem Einsatz freigeschaufelt, scheinen hier trozig die Besitzverhältnisse klar gemacht worden sein.

Nein, ein echtes Westend-Eichhörnchen kennt keine Resignation. Winter, du kannst gehen!

Das Eishaus
Schnee und Eis; es wissen ja mittlerweile alle schon Bescheid, es ist Winter in Frankfurt.
So sah es entsprechend heute morgen auf dem Hexenbalkon aus. Sehr idyllisch.
Doch ach, was, wenn das Westendeichhörnchen seinen Weg nach oben findet? Wird es die Nuß-Box aufbekommen, die da unter Schnee und Eis begraben ist?

Also als erstes mal raus und Häuschen Schneeräumen! Nicht nur das, denn unter dem Schnee mußte tatsächlich noch Eis gehackt werden. Zentimeterdicke Schollen.

Kaum getan und das Häuschen wieder aufgefüllt, kam das erste Eichhörnchen mit kleiner Schneelawine schon von Dach her angeschlichen.
Zum Erstaunen der Hexen scheinbar mit großem Spaß am Schnee.

Ein eifriges Hin und Her und Suchen nach versteckten Nüssen.

Ganz fidel in der weißen Pracht!

Letztendlich hat es natürlich wieder geklappt mit der Nuss-Box.

Zur Stärkung also eine Nuß verputzt…

… und vollkommen gelassen die Idylle von Oben betrachtet.

So schön kann es also auch sein, im Winter bei Schnee und Eis!
Die Hexenkuriere haben ihre Wege natürlich auch gefunden, dem Wetter zum Trotz, auf Deutschlands Straßen…
Status: Kultobjekt
So schnell kann es gehen. Kaum ist jemand als KuhliebhaberIn erkannt, hagelt es Kühe allüberall; alle Formen und Variationen sind fortan vertreten. Die Kuh steht hier exemplarisch für alles, was Kultstatus erreichen mag.
Bei den Hexen geniessen nicht nur Kühe, sondern aus gegebenem Anlass Eichhörnchen diesen Kultstatus.
Jetzt haben sie den Salat: Neben ihren echten Eichhörnchen schleichen sich zunehmend Eichhörnchen-Objekte ins Hexenbüro ein.
Bitteschön:

Servietten Eichhörchen von unserem lieben Freund Jochen.

Das kleine Eichhörchen von unserer lieben Freundin Waltraud.

Das eiserne Eichhörnchen von unserer lieben Freundin Angelika.
Die Hexen sagen: Danke, vielen Dank!
Bitten aber an dieser Stelle inständig: Spendet Nüsse an die Eichhörnchen, denn auf dem Hexenbalkon sind den Hexen die Eichhörnchen am allerliebsten…
Die Squirrel Underpants
Das hippe Westend-Eichhorn hat sie endlich, die Squirrel Unterhose!

Unser aufmerksamer Reisefreund Jochen hatte dereinst dieses trendy Lifestyle Produkt in Kalifornien entdeckt und kürzlich aus den USA ins Westend importiert.

Jetzt auch ganz neu, die Girl-Squirrel-Underpant!

Gut, die Hexen nehmen den Dresscode da nicht ganz so ernst und die Eichhörnchen dürfen wählen, welche der Pants sie bevorzugen würden…
Auch sind die Hexen nicht so streng wie besorgte amerikanische Mütter…

Zwei der lieben FreundInnen haben sich schon in die Warteschlange eingereiht um die heissbegehrten Unterhöschen in Empfang zu nehmen…

Wenn die ersten Eichhörnchen Bilder mit den tollen Unterhosen verfügbar sind, werden die Hexen natürlich umgehend berichten!
Jetzt kommt die Zeit
Unwirtlich ist es geworden in den letzten Tagen .
Da hat die Balkonhexe schon mal die sensiblen Exoten in Sicherheit bringen müssen.
Immer argwöhnisch belauert von den lieben Westend-Eichhörnchen, denn in dem einen oder anderen verschwundenen Topf war doch durchaus schon der kleine Wintervorrat versteckt. Doch keine Bange.
Die Eichhörnchen-Hexe achtet stets darauf, daß die lieben Tierchen ausreichend Nüsse bekommen. Zum Verstecken als auch zum Vernaschen.
Das läßt sich das Gourmet-Hörnchen natürlich nicht entgehen und holt sich die Nuß gerne auch im Schau-mal-rein-Fenster ab.

Die zwei Beobachter-Hexen stören dabei nur unwesentlich.

Zu verlockend, die schon geöffnete Walnuß mit ihrem leckeren Aroma!

Es gibt im Umfeld der Kurierhexen noch immer Menschen, die ohne die Squirrel-Nut-Box leben und den lieben Eichhörnchen die Nüsse auf Tellerchen servieren. Da ist die Eichhorn-Expertin sprachlos.
Doch ist sie sogleich handlungsbereit und hat heute zwei Eichhörnchen Futtervorrichtungen erworben für den Export in den Taunus.

So hat ein richtiges Eichhörnchen Winterfit-Equipment auszusehen. Die Erstausstattung zumindest.

Die Hexen hoffen sehr mit diesem Schritt, auch den Taunus-Eichhörnchen zu einem nahrhaften und reichhaltigen Wintervorrat verholfen zu haben…
Die Hexen danken vielmals ihrer lieben Freundin CoCo aus dem Türmchen, die sich spontan bereit erklärte, in ihrer Mittagspause zwei der wundervollen Futterhäuschen im Namen der Hexen zu erwerben.
Das nennen wir wahren Einsatz für das Schöne, Wahre und Gute!
Original und Fälschung
Die Eichhorn-Fachhexe kennt den Unterschied zwischen Original und Fälschung genau.
Kein leichtes Unterfangen, sicherlich, doch durch jahrelange Beschäftigung kann die Expertenhexe hier eindeutig zuweisen, welches der beiden Abbildungen das Original und welches die Fälschung darstellt.

Bemerkenswert, der Unterschied ist kaum merklich, eine Unterscheidung äußerst schwierig. Mit dem bloßen Auge kaum auszumachen.

Dennoch hat die Expertenkommission im Hexenbüro eindeutig ihr fachkundiges Urteil fällen und ihren Sachverstand unter Beweis stellen können.
Wir danken für ihre Aufmerksamkeit.
