So, da haben wir es quasi amtlich! Früher war es schöner. Genauer noch: Vor einem Jahr war es schöner.
Das Westend-Eichhörnchen liefert uns den Beweis.
Ende März vergangenen Jahres konnte das Frühlingseichhorn schon Blütenpracht genießen und munter durch die Botanik flanieren.

In schöner Umgebung seine Mahlzeiten zu sich nehmen.

Heute dagegen?

Weit abgeschlagen, dieser Frühling, der noch keiner werden will. Doch wir hoffen weiter und freuen uns, bald schon den Westend-Eichhörnchen gewohnte Blütenpracht zu präsentieren. Das wird noch; versprochen!
Eichhörnchen trotzt dem Märzwinter
Neulich auf dem Hexenbalkon bot sich ein ungeahntes Schauspiel. Frühling bereits eingeläutet, auf Sonne und steigende Temperaturen eingestellt, erlitten nicht nur die Menschen, sondern auch die lieben Eichhörnchen einen herben Rückschlag.
Heftiges Schneetreiben hinterlies seine Spuren und lies gar die Squirrel-Nut-Box unter einer dicken Schneeschicht verschwinden.
Nüsse sind ja auch in den Pflanzentöpfen versteckt, aber wo sind die nur hin?

Voll eins auf die Nase bekommen von einer abgegangenen Lawine. Doch das Westend-Eichhörnchen lässt sich nicht beirren!

Sucht tapfer seinen Weg und die eine oder andere versteckte Nuß unter diesen Mengen von Schnee.

Schon eine ergattert aus sicherem Versteck.

Stolz der Sonne emporgebracht.

Doch ach, der Weg ist beschwerlich; ganz anders als sonst.

Da muss der Weg ausgekundschaftet werden; gar freigeschaufelt.

Mitunter wird die Identität scheinbar gewechselt zu Schneehase.

Dann wieder Orientierungspunkte suchen.

Stärkung muß da sein. Der Ausdruck scheint zu besagen: ich kann es nicht mehr sehen.

Die Nut-Box akribisch und mit vollem Einsatz freigeschaufelt, scheinen hier trozig die Besitzverhältnisse klar gemacht worden sein.

Nein, ein echtes Westend-Eichhörnchen kennt keine Resignation. Winter, du kannst gehen!

Kunde ist König!
Nun, wie bekannt lautet die Devise der Hexenkuriere:
Der Kunde ist König!
Oft weiß der Kunde auch genau, wohin sein Auftrag denn gehen soll. Mancher Ort ist gar schwer zu finden oder auszumachen; für die findigen Hexenkuriere in der Regel gar kein Problem!
Der hilfreiche Kunde gibt dennoch mitunter einmal gerne den einen oder anderen sachdienlichen Hinweis. Ein besonders schönes Exemplar einer Wegbeschreibung möchten wir der Allgemeinheit nicht vorenthalten.
Bitteschön:

Da freut sich die Kurierhexe doch sehr!
Und wieder einmal sagen wir:
Lieblingskünstler Steven Appleby
Neue Sachen sind ja meistens toll. Doch Achtung, immer wieder zeigt sich, daß eine unsachgemäße Handhabe dauerhafte Schäden verursachen kann und schon ist die Freude dahin.
Lieblingskünstler Steven Appleby kennt sich aus in der Materie; nicht nur das, wieder einmal wird eindringlich in einer eindeutigen Zeichnung vor den Folgen unachtsamen Handelns gewarnt.
Bitteschön:

So schnell kann es passieren!
Wie gut, daß es auch Fachleute gibt, die wissen, wie es geht…
Abbildung: Postkarte “Some Advice for new parents”
© 2006 Steven Appleby mit freundlicher Genehmigung des Künstlers!
Mehr von Steven Appleby gibt es in seinem wundervollen neuen Buch, dem „Guide To Life“!

Ein absolutes Must-have, nicht nur für (junge) Eltern, denn die behandelten Themen betreffen uns alle mehr oder minder.
Hier ein Lieblingscartoon aus dem „GUIDE TO LIFE“:
Mit dem absolut sensationellen Dialog überhaupt:
„But I want to cuddle Mr Tipsy!“
–
„Im afraid that would ruin your life, dear.“
Wer kennt solche Szenen nicht?!
Essen aus der Tüte
In Frankfurt hat ein neuer Laden aufgemacht, der das Einkaufen und Selberkochen vereinfacht. Auf Tischen werden die Zutaten für je ein Gericht angeordnet und bei Interesse werden diese Zutaten nebst Kochanleitung in eine Tüte gepackt.

An der Kasse wird bezahlt und dann geht es ab nach Hause zum Selberkochen.

Die Chefinnen von den Hexenkurieren durften sich ein Gratis-Gericht zum Ausprobieren aussuchen und nach Hause tragen. An dieser Stelle vielen Dank nach Berlin!
Den passenden Wein und Tischdekoration noch dazu gekauft, fertig ist der Kochabend.

Hier auf heimischen Tisch ausgebreitet, sämtliche Zutaten für ein vegetarisches Gericht indischer Art.

Schnell mal in der Hexenküche zubereitet nach beiliegender Kochanleitung; Wein dazu serviert und fertig ist das Hexengericht!

Allen, die es selbst ausprobieren wollen, mögen ins „Kochhaus“ gehen, in der Leipziger Straße in Frankfurt. Die Hexenköchinnen wünschen: Viel Erfolg und guten Appetit!
Luft raus?
Nein, der Titel bezieht sich nicht auf aktuelle Geschehnisse des Tages. Sicher, wer könnte nicht verstehen, daß ein Rücktritt angesagt sein mag, wenn die Luft einfach raus ist?
Doch bei diesem Eintrag handelt es sich um die freundliche Zusendung eines Geister-Luftballons durch unseren lieben Globetrotterfreund Jochen. Wir haben uns sehr darüber gefreut!
Bitteschön:

Für alle, die diesen Erschöpfungszustand kennen: Einfach mal die Seele baumeln lassen!
Schöne Sätze aus schönen Büchern N°16
„Johannes, i versteh scho, dass’d grad wahnsinnig vül um d’Ohren hast. Owa s’tuart kanem ka Guat net, wenn’s di irgendwannzamdraht, weilst so fertig bist. Denk an de Grete, de woar wochenlang im Spital, nachdem sie’s in der Mess zamdraht hat.“
Vea Kaiser
Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam
Roman
Kiepenheuer & Witsch 2012
Seite 431
Kurz vor Schluß!
Unsere Adele Minna hat am Wochenende mal wieder einen auf Kunst & Kultur gemacht und Euch ein paar Bilder mitgebracht.
Leider leider nicht solche, die sie machen wollte. Hatte sie doch eigens ihre „Big-Machine“ eingepackt, musste sie beim Eintritt in David Hockneys geheiligte Hallen vernehmen, dass fotografieren nicht erlaubt sei.
„Der Herr Hockney möchte das nicht!“.
Na, wenn der Herr Hockney das nicht möchte, dann hält sich eine Adele auch daran. Nun denn, alle, die eine Vielzahl an Landschaftsbildern von Herrn Hockney betrachten möchten, jetzt aber schnell, denn die Ausstellung endet in Kürze!

Andere KünstlerInnen scheinen da weniger eigen zu sein. Vielleicht aber liegt es auch daran, daß sie nicht mehr unter den Lebenden weilen. Da zeigt man sich vielleicht großzügiger…
Bitteschön, hier ein paar Beispiele frei fotografierbarer Kunst:

Schwergewichtige Kunst!

Kunst von Rang und Namen.

Für diesen Künstler war unsere Adele einfach zu spät dran. Schade eigentlich.

Aus aktuellem Anlass:
Das Eishaus
Schnee und Eis; es wissen ja mittlerweile alle schon Bescheid, es ist Winter in Frankfurt.
So sah es entsprechend heute morgen auf dem Hexenbalkon aus. Sehr idyllisch.
Doch ach, was, wenn das Westendeichhörnchen seinen Weg nach oben findet? Wird es die Nuß-Box aufbekommen, die da unter Schnee und Eis begraben ist?

Also als erstes mal raus und Häuschen Schneeräumen! Nicht nur das, denn unter dem Schnee mußte tatsächlich noch Eis gehackt werden. Zentimeterdicke Schollen.

Kaum getan und das Häuschen wieder aufgefüllt, kam das erste Eichhörnchen mit kleiner Schneelawine schon von Dach her angeschlichen.
Zum Erstaunen der Hexen scheinbar mit großem Spaß am Schnee.

Ein eifriges Hin und Her und Suchen nach versteckten Nüssen.

Ganz fidel in der weißen Pracht!

Letztendlich hat es natürlich wieder geklappt mit der Nuss-Box.

Zur Stärkung also eine Nuß verputzt…

… und vollkommen gelassen die Idylle von Oben betrachtet.

So schön kann es also auch sein, im Winter bei Schnee und Eis!
Die Hexenkuriere haben ihre Wege natürlich auch gefunden, dem Wetter zum Trotz, auf Deutschlands Straßen…







